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Datum Diskussionsverlauf

IMFW 19

09.04.2011  17:29
von: Betti

Hallo,

kann mir hier jemand helfen? Aus den Studienheften kann ich nichts entnehmen. Danke vorab für Eure Hilfe!!!

Nettoumsätze:

WEG-Verwaltung für Dritte 5000 €

Vermittlung von Bausparkassen 8000 €

Baubetreuung (eigene Ingeniere) 25000 €

Verkauf von selbst hergestellten EFH und Eigentumswohnungen 1200000 €

Mieterlöse 6700000 €

Fremdhausverwaltungen 40000 €

Garagenvermietung etc. an Dritte 15000€

Was sind hier steuerbare Umsätze und steuerpflichtige Umsätze?

LG Betti

10.04.2011  11:04
von: Steve

Hallo Betti,

bin auch bald bei den Aufgaben. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen steuerbare und steuerpflichtige Umsätze? Und wie ermittelt man hier Umsatzsteuer, abzugsfähige Vorsteuer und Zahllast?

Tschüs Steve

13.04.2011  21:23
von: Betti

Halli hallo,

seid doch so gut und helft mir. Ich steh total auf dem Schlauch.

Betti

17.05.2011  09:56
von:

Hallo Betti,

na wie schauts aus, biste weitergekommen oder nicht?

Bin grad bei dem Heft 19 angekommen und vielleicht können wir ja unsere Ergebnisse austauschen...

Mirko

18.05.2011  20:27
von: Betti

Hallo Mirko,

klar bin ich schon weiter gekommen. Aber die Einsendeaufgaben habe ich noch nicht eingeschickt. Gern können wir uns austauschen. Hast Du auch schon Fallstudien bearbeitet? Hab 3 erledigt. Schön mal jemand zu treffen, der auch so weit ist. Wo studierst Du denn?

Aber erst mal mein Lösungsvorschlag:

a) Steuerbare Umsätze: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 = 8073000,- €

b) steuerpflichtige Umsätze: 1, 2, 6, 7 = 68000,- €

c) Umsatzsteuer 19% der steuerfplichtigen Umsätze = 12920,-€

d) steuerfreie Umsätze: 3, 4, 5 = 8005000,- €

e) abzugsfähige Vorsteuer: = 0

f) Zahllast: Vorsteuer - Umsatzsteuer = 967080,- €

Vielleicht kennst Du einen guten Steuerberater, der Dir das bestätigen kann, oder es findet sich einer hier im Forum. Die Nummern beziehen sich der Reihe nach, nach o.g. Aufgabenstellung. Dann tüftel mal.

Tschüss Betti

27.05.2011  21:35
von: Bianca

Hallo Betti,

ich hab hier folgende Ergebnisse zurück:

a.) steuerbare Umsätze: 8073000,- €

b.) steuerpflichtige Umsätze 1,3,6,7: 85.000,00 €

c.) Umsatzsteuer: 16.150,00 €

d.) steuerfreie Umsätze 2,4: 1.208.000,00 €

e.) Bei 1,053% sind aber Vorsteuern angefallen. 10.319,40 €

f.) Zahllast: 16.150,00 Euro. minus 10 319,60 €

Viele Grüße

Bianca

29.05.2011  12:32
von: Tina

Hallo Betti,

hast du das Heft mittlerweile schon weggeschickt? Ich bin auch gerade bei diesem Heft und komm bei der Aufgabe 2, 3 und 5 nicht weiter.

Bei den Berechnungen komm ich überhaupt nicht weiter. Kannst du mir hier vielleicht weiterhelfen?

30.05.2011  21:19
von: Betti

Hallo Bianca,

Danke, dass Du geantwortet hast. Inzwischen habe ich die Aufgaben weggeschickt und die sind alle als richtig bewertet zurück gekommen. Wer ist denn Dein Lehrer? Meine Aufgaben korrigiert Frau Könnecke-Hadler.

Viele Grüße von Betti

14.06.2011  22:17
von: Mäg

Hallo,

Könnt ihr mir Sagen ob bei dieser Aufgabe nun abzugsfähige Vorsteuer angfallen ist?? (Aufgabe e)

Und wenn ja wie man darauf kommt??

Dankee =)

06.08.2011  21:51
von: Sonja

Hallo liebe Mitstreiter!

Nun bin ich mal wieder völlig von der Rolle... Habe mit "OK" meine folgende Lösung zurück erhalten:

a) steuerbare Umsätze

Alle Umsätze sind steuerbar (Lieferung/Leistung, Unternehmer, Inland, gegen Entgelt)

1-7 (8.073.000,--€)

b) steuerpflichtige Umsätze (Umsatzsteuerpflicht)

1,3, 6 und 7 (85.000,--€)

(ich gehe davon aus, dass es sich bei den Mieterlösen der Position 5 um nicht vorsteuerabzugsberechtigte Mieter handelt)

c) Umsatzsteuer

19% zum Nettoumsatz aus b) 16.150,-- €.

d) steuerfreie Umsätze (in der Umsatzsteuer)

2 (Vermittlung von Versicherungen und Bausparverträgen) und

4 (Umsätze aus Bereich des Grunderwerbsteuergesetz)

5 (Vermietung u. Verpachtung v. Grd.stücken) = 7.988.000,--

e) abzugsfähige Vorsteuer

980.000.-- € laut Text.

f) Zahllast

Umsatzsteuerschuld minus Vorsteuer (lt. Text) = Zahllast

16.150,00,-- minus 980.000,00 = 963.850,--

Völlig anderes Ergebnis als Bianca - und auch richtig???

Da kann ja wohl etwas nicht stimmen :-(

Wer weiß Rat?

09.08.2011  14:49
von: Tombtigger

Hallo Sonja,

die Vorsteuer laut Text in Höhe von 980.000€ ist nur bedingt abzugsfähig. Nur bei den umsatzsteuerpflichtigen Umsätzen, also hier 85.000€, kann die Vorsteuer auch abgesetzt werden.

Um die Höhe zu ermitteln, muss man das Verhältnis bestimmen von den Gesamtumsätzen zu den umsatzsteuerpflichtigen Umsätzen(85.000*100/8.073.000= 1,05%). Nun kannst Du 1,05% von der angegebenen Vorsteuer berechnen und das sind 10.290€ an abzugsfähiger Vorsteuer.

Die Zahllast beträgt dann: 16.150€ UmSt abzgl. 10.290€ Vorst.= 5.860€.

LG Tombtigger

11.09.2011  19:55
von: Sonja

DANKE, Tombtigger!

Aber... meine Ratlosigkeit bin ich nicht los geworden - erart voneinander abweichende Ergebnisse - und alle wurden als richtig bewertet?....

VG-

Sonja

09.11.2011  13:17
von:

Hallo ihr Lieben,

kann mir einer vielleicht sagen, wie Bianca auf die 1,053% gekommen ist.

Verstehe das irgendwie nicht.

Besten Dank

LG christin

09.11.2011  15:38
von: uwe

hallo christin,

Gesamtumsatz: 8.073.000,00 €= 100,00 %

Steuerpflichtiger Umsatz: 85.000,00 €= 1,053 %

gruß

uwe

01.10.2012  15:16
von: Jenny

Hallo,

also, dass bei "Ihr wisst schon wem" des Öfteren verschiedene Ergebnisse richtig sein sollen, ist ja wirklich nervig!

Aber sagt mal, seid Ihr Euch wirklich sicher, dass das so richtig sein soll mit dieser anteiligen Berechnung?

Ist es nicht so, dass die komplette Vorsteuer (980.000 EUR) von der anfallenden Umsatzsteuer (16.150 EUR) abgezogen werden muss, sodass ein Vorsteuerüberhang entsteht und dieser letztlich beim FA als Forderung zu bilanzieren wäre?

Woher habt Ihr das denn mit dieser prozentualen Berechnung? Kann man das irgendwo nachlesen?

Es wäre super, wenn mir jemand kurz antworten könnte.

Vielen Dank!!! :-)))

Liebe Grüße

Jenny

12.10.2012  13:23
von: Jenny

Ich hatte übrigens 100 Punkte ...

01.12.2012  16:51
von: Marco

Hallo Jenny,

ist die Lösung richtig, dass es zu einer Erstattung vom Finanzamt kommen muss?

Ich gehe davon aus, dass bei den 4 umsatzsteuerpflichtigen Positionen gar keine Vorsteuer angefallen ist. Wie bzw. wofür sollte da Vorsteuer angefallen sein? Eingangsrechnungen gibt es doch bei den Positionen gar nicht oder? :-)

Somit müsste es doch eigentlich zu einer Erstattung in Höhe von 963.850 € kommen, da ja mehr Vorsteuer als Umsatzsteuer angefallen ist.

Viele Grüße,

Marco

31.10.2013  14:21
von: Carina

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich jetzt wirklich lange mit dieser Rechnung auseinandergesetzt und wollte meinen Gedankengang mal anbringen, über ein kurzes Feedback würde ich mich sehr freuen:

e) abzugsfähige Vorsteuer 16.150,00,--

f)die 16.150€ - 980.000 € "vorausgezahlte" Vorsteuern =

- 963.850 € und löst somit eine Forderung an das Finanzamt (Rückzahlung vom Finanzamt an das Unternehmen)aus.

Kann auch sein das ich einen Gedankensprung mache oder ganz falsch liebe, aber das mit den 1.053 % klingt für mich einfach nicht einleuchtend!

Könnte mir dazu jemand evtl entweder eine ausführliche Erklärung geben, falls ich mit meinem Gedankengang falsch liege oder kurz meine Berechnung absegnen :-D mich macht diese Aufgabe echt kirre!

Vielen Dank!

Carina

01.11.2013  07:31
von: Uwe

Hallo,

das ist leider falsch. Es können "nur" 1,053% der Vorsteuern (980T€) in Abzug gebracht werden.

Der Unternehmer hat zwar insgesamt 980T€ Vorsteuern geszahlt, daber nur ein kleiner Teil (85 T€) seines Umsatzes sind auch steuerpflichtige Umsätze. D.h. man setzt die 85T€ ins Verhältnis zu den 980T€ und erhält 1,053%.

Und man kann halt nur die Vorsteuer aus den steuerpflichtigen Umsätzen in Abzug bringen, daher kommt es zu einer Zahllast von 5.830,60 €.

In dem Studienheft ist das ab der Seite 35 beschrieben.

Ich hoffe ich konnte es versändlich erklären.

Gruß

Uwe99@gmx.de

01.11.2013  07:40
von: uwe

sorry, die 85T€ müssen ins Verhältnis zu dem Gesamtumsatz von 8.073T€ gesetzt werden - ist noch zu früh am morgen.

Gruß uwe

08.01.2014  16:17
von: Claudia

Noch zur Erklärung:

€ 85.000.-, die 1,053 % des Gesamtumsatzes ausmachen, sind umsatzsteuerpflichtig.

Also darf ich auch nur 1,053 % des gemsamten Vorsteuerbetrages, also von € 980.000.-, in Abzug bringen.

22.04.2018  13:39
von: Michael

Also das mit den anteiligen Vorsteuern verstehe ich auch nicht. Das was ich finde im Studienheft ist, dass nur die Vorsteuern, die aus gewerblichen Umsätzen entstanden sind, in Abzug gebracht werden dürfen. Woher die 980.000 Euro Vorsteuern herkommen, ist nirgends beschrieben. Also kann man davon ausgehen, dass die aus gewerblichen Geschäften entstanden sind. Für mich leuchtet es dann mehr ein, dass ich eine Forderung gegenüber dem Finanzamt habe. Ich kann aber auch voll daneben liegen ...

16.05.2018  17:36
von: Mario

@Michael

Die Antworten sind schon mehrere Jahre her, in der Zwischenzeit wurden die Einsendeaufgaben überabeitet, wodurch viele Aufgaben verändert wurden oder komplett neue dazu kamen

Mir hat die Lösung auf xinxii zu der Einsendeaufgabe sehr geholfen, natürlich solltest du die Lösung nicht komplett kopieren. Der Sinn dahinter ist das Thema zu verstehen und dazu benötigt man manchmal einen kleinen Denkanstoß.

09.06.2019  18:09
von: Biena

Hallo Mario,

kannst du dich noch erinnern, wie die Ergbenisse im aktuellen Heft dazu aussehen?

Ich bin gerade echt verwirrt, das ganze Heft finde ich sehr anspruchsvoll und würde mich freuen, wenn du helfen könntest. LG und vielen Dank

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