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Verkauf der Eigentumswohnung: Wie viel "Handeln" bzw. Entgegenkommen ist üblich?

17.10.2019  14:35
von: Stefan

Liebe Community,

wir haben einen Makler mit dem Verkauf unserer Eigentumswohnung beauftragt. Er hat den Marktwert angesetzt, aber noch etwas Verhandlungsspielraum einkalkuliert. Leider sind bisher nur Gebote abgegeben wurden, die auch noch einiges darunter liegen. Und leider beharren die Interessenten immer auf ihren Geboten, so dass sie uns kein Stück entgegengehen wollen, sondern scheinbar nur auf unsere Zusage zu ihren Preisvorstellungen warten. Mich wundert dieses Vorgehen und ich frage mich deshalb, was hier überhaupt üblich ist? Und wie wir uns weiter verhalten sollen? Die Immobilienwerte in dieser Region steigen an und wir sollen immer weiter runtergehen...?

Leider ist der Makler in Sachen Beratung keine große Hilfe, macht nur die Besichtigungen und sonst nicht viel.

Danke für Eure Antwort!

26.10.2019  09:59
von: Karl

Hallo Stefan,

Ihre Fragestellung lässt sich eigentlich nicht beantworten.

In stark nachgefragten Ortslagen oder Regionen tauchen die wirklich guten Objekte nur selten in den Vermarktungsportalen auf, die finden auch ohne öffentliche Bewerbung ganz schnell ihren Käufer. Und selbst für die lahmen Krücken wird in solchen Märkte nicht selten auch mehr als der aufgerufene Angebotspreis gezahlt - der gezahlte Preis hat nichts mit dem tatsächlichen Wert zu tun.

In kaufkraftschwachen Regionen kann man durchaus Preiszugeständnisse erwarten, insbesondere bei Zustandsdefiziten. Nur auch dafür gibt es keinen Regelsatz, das ist sehr unterschiedlich. Einen Hinweis können die ortsbezogenen Verweildauern der Angebote geben. Bei überdurchschnittlich langen Angebotslaufzeiten in den Portalen kann man als Kaufinteressent i.d.R. zwischen 5 bis 15 % erwarten. Wenn dazu beim Verkäufer keine Bereitschaft erkennbar ist, sollte man sich anderen Angeboten zuwenden. ( denn Auch andere Mütter haben schöne Töchter und ... Tote Pferde reitet man nicht!)

Viel Erfolg wünscht

Karl

06.11.2019  17:25
von: Jörn
Dickmann

Lieber Stefan,

ich bin selbst privater Immobilieninvestor und kann Die Antwort von Karl nur unterstreichen.

Als Käufer "erwartet" man sicherlich einen gewissen Verhandlungsspielraum und als Verkäufer "plant" man diesen (so wir ihr)auch ein.

Allerdings ist das von Dir beschriebene Vorgehen der Interessenten schon etwas komisch. Letztlich funktioniert verhandeln so ja nicht unbedingt.......

Selbst gebe nach ein paar Eckdaten zu dem Objekt und einer internen Bewertung dann auch Angebot ab. Hier ist mir allerdings die Kaufpreisvorstellung des Verkäufers egal. Die Frage ist dann für beide Seiten, ob man fair zu einander kommt oder in diesem Fall auch mal nicht. Das sollte dann m.E. aber auch klar kommuniziert werden. Womöglich findest Du auf https://www.hauskaufprivat.de noch ein paar Infos.

Viel Erfolg

Jörn

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