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Immobilienkauf, der Verkäufer hat trotz mündlicher Kaufabsichtserklärung undentgegen der vmündlich vereinbarten Reservierungsfristeinen MAkler beauftragt die Wohnung zu verkaufen

26.02.2020  09:26
von: jonek

Im Januar 2020 kontaktierte uns Familie S (Verkäufer) ob wir Interesse am Kauf ihrer Eigentumswohnung hätten, Familie S unterbreitete und dieses Angebot von sich aus, da sie eine von uns geschaltete Anzeige bei eBay-Kleinanzeigen gesehen hatte.

Da uns die Lage und auch die Größe der Wohnung ansprach, haben wir sogleich einen 1.Besichtigungstermin am 08.01.2020 in der Wohnung vereinbart. Dieser Termin fand statt und wir haben schon hier das Kaufinteresse bekundet, jedoch wollten wir vorab eine Kostenanalyse hinsichtlich der anstehenden Renovierung machen.

Wir er klärten mündlich unsere Verkaufsabsicht und hierfür räumte uns der Verkäufer auch mündlich per Handschlag eine Reservierungsfrist bis zum Frühjahr (wir einigten uns auf Ende März) ein, erst dann wolle er einen Makler einschalten. Wir vereinbarten dies mit einem Handschlag.

Daraufhin entstand reger e-mail-Kontakt, und in den nächsten Tagen sendete uns der Verkäufer Exposé und Kostenübersichten, Grundrisse u.ä. zu.

Wir fragten Daten zur Wohnung ab und beraumten einen 2.Besichtigungstermin mit dem Bauunternehmen am 29.01.2020 an um hier ein Kostenangebot für Renovierung/Sanierung erstellen zu können. Dieser Termin fand in den genannten Räumlichkeiten statt. Auch hier sagte der Verkäufer per Handschlag und unter Zeugen (Bauunternehmer)nochmals zu dass eine Kaufentscheidung unsererseits spätestens Ende März ausreicht.

Im Rahmen der Vorleistungen zur Entscheidung waren wir dabei Angebote aller ausführenden Gewerke einzuholen, haben Kreditvereinbarungen ankaufen lassen und unser Erspartes freigelenkt, immer im Vertrauen auf die Fristzusage des Verkäufers. Es gab bis zum 19.02.2020 keinerlei Hinweise dass der Verkäufer nebenbei einen Makler beauftragen würde oder irgendeine Ansage dass er es vorhätte, wir haben somit auf die mit Handschlag besiegelte Vereinbarung vertraut dass wir bis Ende März Entscheidungsfrist hätten.

Am 19.02.2020, 14:11 Uhr erhielten wir dann ohne Vorwarnung oder Information folgende E-Mail (personengebundene Daten geä.):

W. S……

Mi., 19. Feb., 14:11

An B...+T…..

Sehr geehrte Frau B…..,

sehr geehrter Herr T…..,

kürzlich besuchte uns eine Vertreterin des Immobilienbüros, das wir im

vergangenen Jahr informativ kontaktiert hatten.

Sie erklärte uns den genauen Verfahrensweg zum Wohnungsverkauf,

infolgedessen wir uns entschlossen haben, einen Makler damit zu beauftragen.

Falls Sie noch Interesse an dem Erwerb unserer Wohnung haben sollten,

wenden Sie sich bitte an:

Name der Immobilien Firma

…….

Mit freundliche Grüßen

J und W S……

Wir sind schockiert und entsetzt, denn wir hatten uns entschieden die Wohnung zu kaufen und wollten den Verkäufer darüber zeitnah informieren um hier Klarheit zu bekommen. Der Kauf der Wohnung wäre im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften über einen von uns beauftragten Notar zu den üblichen Konditionen von statten gegangen. Wir haben auf die Vereinbarung vertraut, dass wir bis Ende März 2020 eine Reservierungsfrist hätten, wir glauben hier an einen Vertragsbruch (Vereinbarung = Vertrag gemäß BGB) und fühlen uns betrogen. Wir sind bereit die Wohnung für die

lt Exposé stehenden Kosten zu erwerben und haben uns darauf eingerichtet, der Verkäufer hat uns mit dieser E-Mail vor vollendete Tatsachen gestellt obwohl wir die Entscheidungsfrist mit Handschlag vereinbar hatten.

Wir haben den Verkäufer auf die zugesagte Frist verwiesen und über den Vertrauensbruch unseren Unmut kundgetan, daraufhin wollte der Verkäufer seine Entscheidung überdenken und tat sehr verwundert über unsere „bedauerliche“ Reaktion und erklärte am 25.02.2020 wiederum per e-mail dass er die Entscheidung für den Makler aufrecht erhalte.

Was können wir hier tun, Schadensersatzansprüche, Kaufansprüche, sonstige Ansprüche aus BGB?

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